Schulen gegen Hitze, «Meine Kinder» für alles – die Pläne des neuen Schulvorstehers
Bis Sommer 2027 sollen mindestens 20 Prozent der heissesten Schulräume gekühlt oder beschattet sein. Die Plattform «Meine Kinder» wird zum zentralen Zugang für Subventionen und Kurse.
Balthasar Glättli leitet seit Ende Mai 2026 das Schul- und Sportdepartement. Nach 120 Tagen hat er vier Schwerpunkte vorgestellt.
Hitze in Schulzimmern
Zusammen mit dem Hochbaudepartement sollen die am stärksten hitzebelasteten Schulräume ermittelt werden. Bis Sommer 2027 sollen bei mindestens 20 Prozent davon Massnahmen umgesetzt sein: Beschattung, bessere Lüftung und Gebäudetechnik, wo sinnvoll auch aktive Kühlung. Von den rund 100 Züri-Modular-Pavillons hat etwa ein Drittel bereits Wärmepumpen mit Kühlfunktion; bis zu sieben werden pro Jahr nachgerüstet.
«Meine Kinder» als zentraler Zugang
Die Plattform «Meine Kinder» soll schrittweise der zentrale digitale Zugang für alle Dienstleistungen rund um Kinder und Jugendliche werden und einfacher zu bedienen sein:
- ab Herbst 2026: Subventionen für den Vorschulbereich,
- ab Schuljahr 2027/28: Subventionen für die Volksschule,
- ab Anfang 2028: Musik-, Sport- und Ferienkurse.
Bildungsdaten und Chancengerechtigkeit
Mit der «Expedition Bildungsdaten Zürich» will das Departement klären, wie vorhandene Daten zu mehr Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit beitragen können, mit Datenschutz von Beginn an.
Sport
Die Badeanlagen Oberer Letten und Allenmoos sollen ab 2027 in einem zweijährigen Pilot länger offen sein. Für Mädchen und Frauen im Sport stehen über 14 Millionen Franken bereit, unter anderem für Vereine, zusätzliche Angebote und Schutz vor Übergriffen.