Stadtrat will Beratung zu sexueller Gesundheit bis 2031 weiter finanzieren
Der Verein Sexuelle Gesundheit Zürich soll im Jahr 2027 609 900 Franken und von 2028 bis 2031 jährlich 659 900 Franken erhalten. Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose nehmen laut Stadt zu.
Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, den Verein Sexuelle Gesundheit Zürich (SeGZ) für die Jahre 2027–2031 weiter zu unterstützen. Der Verein bietet Aufklärung, Beratung und Behandlung an, um sexuell übertragbare Infektionen (STI) früh zu erkennen und tief zu halten. Die Beratungsangebote sind laut Stadt in den letzten Jahren unverändert stark nachgefragt worden.
Warum
Dank Präventionsarbeit infizieren sich laut Stadt Jahr für Jahr weniger Menschen neu mit HIV. Andere STI wie Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose nehmen dagegen zu. Sie zählen inzwischen zu den häufigsten meldepflichtigen Infektionskrankheiten der Schweiz; besonders stark betroffen sind Kanton und Stadt Zürich.
Der Verein setzt auf Aufklärung und Prävention, Gesundheitsförderung und psychosoziale Betreuung. Mit den Beiträgen kann er seine Angebote weiterführen, ausbauen und an besonders gefährdete Gruppen anpassen.
Die Beiträge
| Jahr | Beitrag |
|---|---|
| 2027 | 609 900 Franken |
| 2028–2031 | je 659 900 Franken pro Jahr |